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Erlösberichtigungen

1. Februar 2026

Erlösberichtigungen – Definition, Arten, Buchung, Beispiele & Bedeutung in Krise und Insolvenz Inhaltsverzeichnis Einordnung und Bedeutung von Erlösberichtigungen Begriffserklärung: Erlös, Erlösschmälerung und Erlösberichtigung Erlösberichtigungen im weiteren Sinne (i. w. S.) Erlösberichtigungen im engeren Sinne (i. e. S.) Abgrenzung: Erlösberichtigung vs. Aufwand Systematik der Erlösschmälerungen Typische Formen der Erlösberichtigung Zeitpunkt der Erlösberichtigung Erlösberichtigungen im Jahresabschluss Buchhalterische…

Senior Debt

1. Februar 2026

Senior Debt Senior Debenture – vorrangiges Fremdkapital im Insolvenz-, Finanzierungs- und Restrukturierungsrecht Inhaltsverzeichnis Begriff und Definition von Senior Debt Herkunft und wirtschaftlicher Hintergrund Senior Debt im Rangsystem von Fremdkapital Abgrenzung: Senior Debt vs. Junior Debt Senior Debt vs. Mezzanine-Kapital Rechtliche Einordnung von Senior Debt Senior Debt im Insolvenzverfahren Senior Debt und Sicherheitenstruktur Senior Debt in…

Anderkonto

1. Februar 2026

Anderkonten – Definition, Funktion, rechtliche Einordnung & Bedeutung im Insolvenz- und ImmobilienrechtInhaltsverzeichnis Begriff und Definition des Anderkontos Historische Entwicklung und Zweck von Anderkonten Abgrenzung: Anderkonto vs. Eigenkonto vs. Fremdgeldkonto Rechtliche Grundlagen von Anderkonten Berufsrechtliche Voraussetzungen zur Führung von Anderkonten Wer darf ein Anderkonto führen? Typische Einsatzgebiete von Anderkonten Anderkonten im Immobilienrecht Ablauf eines Immobiliengeschäfts über…

Vollstreckungsvereitelung

1. Februar 2026

Vollstreckungsvereitelung (§ 288 StGB) – Definition, Tatbestandsmerkmale, Beispiele, Abgrenzungen, Risiken & Verteidigungsstrategien Inhaltsverzeichnis Überblick: Was ist Vollstreckungsvereitelung? Gesetzliche Grundlage: § 288 StGB im Überblick Schutzzweck der Norm Tatbestandsvoraussetzungen im Detail 4.1 Drohende Zwangsvollstreckung 4.2 Vereitelungshandlung 4.3 Vermögensbestandteile 4.4 Subjektiver Tatbestand (Vorsatz & Absicht) Typische Handlungen der Vollstreckungsvereitelung Beispiele aus der Praxis (klassische Konstellationen) Strafmaß und…

Partieverkauf

31. Januar 2026

Partieverkauf Definition und Überblick Der Partieverkauf bezeichnet den Verkauf größerer Warenmengen (sogenannter Partien) zu einem deutlich reduzierten Preis, der regelmäßig unter dem üblichen Marktpreis liegt. Verkauft werden dabei insbesondere Restposten, Überproduktionen, Sonderanfertigungen, beschädigte Waren oder Vermögenswerte aus besonderen wirtschaftlichen Situationen, etwa aus Insolvenzverfahren, Versicherungsfällen (Feuer- oder Wasserschäden) oder aus Betriebsauflösungen. Charakteristisch für den Partieverkauf ist:…

Kreditsicherheiten

31. Januar 2026

Kreditsicherheiten – Definition, Arten, Qualität, Verwertung & insolvenzrechtliche Einordnung 1. Definition: Was sind Kreditsicherheiten? Kreditsicherheiten sind Vermögensgegenstände in Form von Sachen oder Rechten, die ein Gläubiger – regelmäßig ein Kreditinstitut – zur Absicherung des Ausfallrisikos (Kreditrisikos) aus einer Kreditgewährung erhält. Sie dienen dazu, das Risiko zu reduzieren, dass der Kreditnehmer seine Zins- und Rückzahlungsverpflichtungen ganz…

Bestellersicherheit

31. Januar 2026

Bestellersicherheit – umfassendes Wiki Verbraucherschutz am Bau, Insolvenzrisiken und rechtssichere Umsetzung Inhaltsverzeichnis Definition: Was ist die Bestellersicherheit? Gesetzlicher Ursprung: Forderungssicherungsgesetz 2008 Ziel der Bestellersicherheit: Schutz des privaten Bauherrn Abgrenzung: Bestellersicherheit vs. Bauhandwerkersicherung Rechtsgrundlage im BGB Für welche Verträge gilt die Bestellersicherheit? Wer ist zur Stellung der Sicherheit verpflichtet? Höhe der Bestellersicherheit (5 % der Baukosten)…

Recovery Rate

31. Januar 2026

Recovery Rate – Erlösquote bei Forderungsausfällen verständlich erklärt Definition, Berechnung, Bedeutung in Insolvenz, Sanierung & Kreditwirtschaft Inhaltsverzeichnis Begriff und Definition der Recovery Rate Abgrenzung: Recovery Rate, Loss Given Default (LGD) und Default Rate Historische Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung Rechtlicher Kontext: Recovery Rate im deutschen Insolvenzrecht Arten von Forderungen und ihre Recovery Rates Einfluss von Kreditsicherheiten…

Passivprozesse

31. Januar 2026

Passivprozesse Definition, Bedeutung und insolvenzrechtliche Einordnung Passivprozesse sind Rechtsstreitigkeiten, in denen der Schuldner (bzw. nach Insolvenzeröffnung der Insolvenzverwalter) die Rolle des Beklagten einnimmt. Es handelt sich um Verfahren, in denen Ansprüche gegen den Schuldner geltend gemacht werden, der also „in einen Prozess hineingezogen wird“. Im Insolvenzrecht bezeichnet man als Passivprozesse insbesondere solche Rechtsstreitigkeiten, die nach…

Vergleichsordnung (VerglO)

31. Januar 2026

Vergleichsordnung (VerglO) – Historische Grundlage des deutschen Vergleichsrechts Inhaltsverzeichnis Einleitung und Begriffsbestimmung Historischer Hintergrund der Vergleichsordnung Zielsetzung und Leitgedanken der VerglO Der „vertrauenswürdige Schuldner“ als Kernfigur Abgrenzung: Vergleichsverfahren vs. Konkurs Persönlicher und sachlicher Anwendungsbereich Voraussetzungen für die Durchführung eines Vergleichsverfahrens Ablauf des Vergleichsverfahrens nach der VerglO Rolle des Vergleichsverwalters Rechte und Pflichten der Gläubiger Vergleichsplan:…